Heilpflanzen - M

Mädesüß | Malve, Wilde | Mariendistel | Meerrettich |

   

Filipendula ulmaria

Inhaltsstoffe: Einige ätherische Öle. Auch Gerbstoffe, Flavonoide und Salicylsäure. Mädesüß ist schleimig.

Allgemeine Verwendungsarten: ist ein Bio-Aspirin.  Bei Fieber, Kopfschmerzen wird es gerne verwendet. Es senkt das Fieber.

 
 
   

Malva silvestris

Inhaltsstoffe: Einge ätherische Öle, Gerbstoffe und Kalium. Sie enthält auch Schleimstoffe.

Allgemeine Verwendungsarten: Die wilde Malve wirkt ganz allgemein wie einhüllend. Sie lindert Reize. Deshalb kann sie gut bei einem trockenen Reizhusten, bei quälender Heiserkeit eingesetzt werden. Entzündungen im Mund und Rachen sind ein gutes Verwendungsmittel.

 
 
   
  

Silybum marianum

Inhaltsstoffe: 20-30% fettes Öl, Eiweiß, Schleimstoffe, Silymarin ( 1,5-3%)

Allgemeine Verwendungsarten: unterstützt und hilft der Leber
Die Wiederherstellung von Leberzellen wird unterstützt. Die Leber selbst wird vor Schädigungen geschützt.
Vorbeugend und therapeutisch einsetzen bei Alkoholmissbrauch, Arzneimittel-Problemen, gegen Umweltgifte, bei Knollenblätterpilzvergiftung.

Spezielle Verwendungsarten:

Die Früchte der Mariendistel sollten regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Die Früchte einfach kauen.

 
 
   
  

Armoracia rusticana

Inhaltsstoffe: Meerrettich besitzt die Vitamine B1 und C, einige Flavonoide und Senföle. Außerdem enthält er Pektin.

Allgemeine Verwendungsarten: Da er gegen Pilze, Viren und Bakterien wirkt, kann er gut bei Atem- oder Harnwegserkrankungen eingesetzt werden.

Spezielle Anwendungen:

Wickel:

Bei der Anwendung dieses Wickels immer beim Klienten, bei der Klientin bleiben. Niemals allein lassen. Denn eine sofortige helfende Reaktion kann immer notwendig sein, da dieser Wickel sehr brennend-scharf wirken kann.
Grundsätzlich auch für die Dauer des Wickels die Uhr stellen. Es geht um Minuten und Sekunden.
Die Meerrettich-Auflagen wirken, indem sie durch die Reizung der Haut die Durchblutung fördern und damit den Stoffwechsel anregen.
Zubereitung: Eine schöne dicke Merrettichwurzel mit der Reibe zerkleinern – der Meerrettich wird körnig-breiig.
Diesen Brei in ein Mollton – Stück (netzartiger Stoff) einschlagen und dann auf betroffene Stelle (Gelenke beispielsweise) auflegen.

Kontraindikationen: Merrettich kann die Schleimhäute reizen. Deshalb sollte er nicht zu lange eingesetzt werden.

 
 



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